Achtung

Sitz Landesjugendamtes:
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112 Halle

Die E-Mailadressen bleiben unverändert, es gibt jedoch neue Telefonnummern: Die Telefonnummer lautet 0345.51 41 + Durchwahl

NameDurchwahl NameDurchwahl
Gramatke, Andreas 625 Dr. Dlubek, Angelika 721
Müller, Gisela 632 Heinecke, Helgard 626
Lehmer, Monika 621 Brockmeier, Dana 622
Klahre, Marion 628 Seemann, Sabine 637
Probst, Ilka 633 Bültermann, Kerstin 623
Specht, Jörg-Peter 638 Reisner, Dagmar 636
Herber, Hans-Jürgen 627 Käsebier, Mirko 629
Stude, Kathrin 640 Grajetzky, Marion 624
27. Oktober 2009

Fokus Jugend 2009: Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum

Am 23.11.2009

Magdeburg. Die Rahmen- und Strukturbedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum haben sich in Sachsen-Anhalt in den letzten Jahren massiv gewandelt und werden sich weiter verändern. Die demografische Entwicklung stellt die Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum vor die Herausforderung, ein professionelles, flächendeckendes Angebot für immer weniger Kinder und Jugendliche vorhalten zu müssen und sich dabei den stets ändernden Anforderungen flexibel anzupassen. Mit ihren Angeboten gehören Kinder- und Jugendverbände aber auch zu den Haltefaktoren. Sie tragen dazu bei, dass sich gut qualifizierte junge Menschen dafür entscheiden, in Sachsen-Anhalt zu bleiben.

Durch die Kreisgebietsreform hat es Zusammenschlüsse auch in den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit gegeben. Diese Strukturprozesse sind zum Teil noch nicht abgeschlossen und erschweren zusätzlich die Arbeit vor Ort. Studien und Modellprojekte weisen zudem auf eine erhebliches Defizit der Jugendhilfeplanung (§ 80 KJHG) im ländlichen Raum hin. Aufgrund angespannter Haushaltslagen vieler Kommunen findet Kinder- und Jugendarbeit nur noch im Rahmen der Förderungen durch das Land Sachsen-Anhalt und deren Gegenfinanzierung statt (Jugendpauschale, Fachkräfteprogramm).

Auf diese und weitere Herausforderungen will der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. (KJR LSA) im Rahmen des diesjährigen Fokus Jugend eingehen und darüber hinaus nach neuen Wegen für die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit im ländlichen Raum suchen. Mit dem diesjährigen "Fokus Jugend - Jugendarbeit im ländlichen Raum" am 23. November 2009 im HOT - Alte Bude in Magdeburg, greift der KJR LSA diese und weitere aktuelle Problematiken auf und sucht darüber hinaus nach neuen Wegen für die Zukunft der ländlichen Kinder- und Jugendarbeit. Das Programm dazu ist hier zu finden.

Termin: 23.11.2009, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: KJFE HOT-Alte Bude in Magdeburg
Teilnahmebeitrag: 15 Euro (vor Ort in bar zu entrichten)

Fokus Jugend 2009 ist eine anerkannte LehrerInnenfortbildung. Lehrkräfte melden sich mit der Nr. LISA 093410901 bis zum 9. November 2009 auf dem bekannten Dienstweg am LISA an. Die Anmeldung ist bis zum 9. November 2009 unter folgenden Angaben: Name, Vorname, Institution/Verband, Straße, PLZ, Ort, Email, Telefon zu richten beim:


Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V.
Anhaltstr. 14
39104 Magdeburg
Fon: 0391.535 394 80
Fax: 0391 597 95 38
E-Mail: info@kjr-lsa.de
Web: www.fokusjugend.de

05. Oktober 2009

Jugendengagementwettbewerb Freistil-Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt 2009/2010

Bis zum 10. Februar 2010


Der Startschuß für den Jugendengagementwettbewerb 2009/2010 unter dem Motto "ZEIG WAS DU MACHST!" ist gefallen. Jetzt könnt Ihr Euch wieder mit Eurem Engagement bewerben und eines der Preisgelder im Gesamtwert von 3.500 Euro oder den Sonderpreis des Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. gewinnen

WER KANN SICH BEWERBEN?

Bis 10. Februar 2010 können sich sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen aus Sachsen-Anhalt bewerben, die sich für Andere engagieren und im Alter von 12 bis 27 Jahren sind. Sie können mit dem Engagement, das sie zur Zeit umsetzen oder 2009/2010 abgeschlossen haben, mitmachen. Bewerbungen können aus den Bereichen Projekte, Soziales, Umwelt, Sport und Kultur eingereicht werden. Junge Menschen, die eine Schülerfirma leiten, ein Schülercafé führen, im Jugendklub mitarbeiten, in kulturellen oder soziokulturellen Einrichtungen helfen, eine Theatergruppe begleiten, die Bibliothek betreuen, eine Schülerzeitung entstehen lassen, aktiv in der Feuerwehr oder im Sportverein sind, sich in ihrer Region für Dritte engagieren u.ä. – all die sollen hier eine Plattform finden. Wenn Du selbst aktiv bist, dann bewirb Dich JETZT! Am 6. März 2010 findet dann die große Preisverleihung in Magdeburg statt, zu der alle Bewerber eingeladen werden


WAS KANNST DU GEWINNEN?

Zu gewinnen gibt es Preisgelder in Höhe von 3.500 EUR, den Sonderpreis der Jugendverbände und für alle Bewerber ein gemeinsames kostenloses Wochenende vom 5. bis 6. März 2010 mit Gleichgesinnten um sich auszutauschen, Neues dazu zu lernen, um Workshops zu besuchen, zur Würdigung eurer Leistungen und zum gemeinsamen Feiern.


WIE KANNST DU MITMACHEN?

Bewirb Dich jetzt und lade Dir den Bewerbungsbogen ganz einfach unter www.freistil-lsa.de herunter, füll ihn aus und mail ihn an uns zurück bzw. schick ihn uns per Post. Oder ruf uns an bzw. mail uns und wir schicken Dir dann Deinen Bewerbungsbogen zu.

WAS KANNST DU TUN?

Erzähle allen Deinen Freunden, Bekannten und Engagierten, die Du kennst davon und schick diese Information an sie weiter, damit viele Jugendliche die Chance bekommen, einen der Preise zu gewinnen. Hilf mit, jugendliches Engagement anzuerkennen und zu würdigen! Danke für Deine Hilfe!

Schnelle Bewerbungen bringen Dich ins Radio, wo Du über Dein Engagement berichten kannst. Zusätzlich dazu kannst Du ein Profil auf mysputnik.de anlegen, Deine Idee vorstellen und mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen.


Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.
Freistil - Jugend engagiert in Sachsen-Anhalt
Leipziger Strasse 37
06108 Halle
Tel: 0345 / 685 685 7
Fax: 0345 / 470 13 56
freistil@freiwilligen-agentur.de

28. Juli 2009

Fortbildungsveranstaltung: Konflikte in der Team- und Gruppenleitung

Vom 28. bis 29.10.2009

Referenten:

Oliver Gerth, Dipl.-Sozialpädagoge Transaktionsanalytiker und Coach i.A. (DGTA)

Ziele der Fortbildung:

Angefangen bei Aspekten der Gruppendynamik, über Gesprächsführung und Feedback bis hin zur persönlichen Motivation der MitarbeiterInnen / Klienten – ein Team / eine Gruppe kompetent zu leiten besteht aus einer Vielzahl einzelner Kenntnisse und Fähigkeiten. Das Wissen um die theoretischen Zusammenhänge bildet dabei nur die Grundlage. Wie wird respektvoll Kritik formuliert? Welche Position wird jeweils im Team eingenommen? Welche Handlungsspielräume erschafft man sich selbst und dem Team damit? In diesem Seminar werden alle Teilnehmenden eingeladen, sowohl bisherige persönliche Erfahrungen als TeamleiterIn zu reflektieren, als auch in praktischen Übungen neue Perspektiven einzunehmen. Neben der Vermittlung von theoretischen Kenntnissen geht es vor allem um die Weiterentwicklung einer inneren Haltung in der Interaktion gegenüber MitarbeiterInnen und KlientInnen. Oberste Priorität hat die Anwendbarkeit der angebotenen Seminarinhalte.Zielgruppe dieser Fortbildungsveranstaltung sind SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen von freien Trägern der Jugendhilfe, MitarbeiterInnen der öffentlichen Jugendhilfe, die ein Team oder eine Gruppe (beg)leiten.


Inhalte:

- Vermittlung von Kenntnissen in der Kommunikationspsychologie
- Professioneller Umgang mit Passivität und Widerstand
- Erkennen und Weiterentwickeln von persönlichen Stärken
- Konflikte als Chance zur Veränderung konstruktiv nutzen
- Verständnis von Gruppenprozessen


Schwerpunkte:

- Rollenverständnis und persönliche Erfahrungen im Umgang mit Verantwortung, Führung und Macht
- Beziehungsdynamik MitarbeiterIn – Klient
- Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
- Konfliktsteuerung – Moderation der Konfliktlösung
- Arbeit mit Verträgen und Vereinbarungen
- Fallbesprechungen aus der Praxis

Veranstaltungsort : Jugendbildungsstätte Magdeburg-Ottersleben
Termin: 28.10. - 29.10.2009
Kosten: 35 Euro (zzgl. Übernachtung / Verpflegung im Tagungshaus)

Weitere Informationen und Rückfragen unter 0345.514 16 21 (Wolf Blümel)


Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt
Landesjugendamt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle

14. Juli 2009

Informationsveranstaltung zum Kinderschutz in Europa

Am 03.09.2009

Referenten:

Nadine Wesslowski (Project Manager, Internationaler Sozialdienst Britische Zweigstelle) und Frank Hartwig (Referent, Internationaler Sozialdienst Deutsche Zweigstelle, beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.)

Inhalte des Seminars:

Die aktuell von der Fachöffentlichkeit in Deutschland geführte Debatte zur nachhaltigen Verbesserung des Kinderschutzes hat es auch in anderen Europäischen Staaten gegeben bzw. es gibt sie immer noch. Anhand ausgewählter Europäischer Staaten werden die dortigen Kinderschutzsysteme mit ihren wesentlichen strukturellen Merkmalen und Besonderheiten in einem Überblick vorgestellt. Dabei wird der Schwerpunkt auf Großbritannien / England gelegt, wo es in jüngster Vergangenheit eine ganze Reihe von strukturellen Veränderungen des Kinderschutzsystems gegeben hat. Mit den Teilnehmenden des Seminars können die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, aber auch mögliche Vor- und Nachteile zum Kinderschutzsystem in Deutschland diskutiert werden. Der Kinderschutz endet nicht an der Grenze zu einem anderen Staat. Vor welche Herausforderungen die beteiligten Fachkräfte in grenzüberschreitenden Kinderschutzfällen gestellt werden, soll ausgehend von den Erfahrungen in der Einzelfallarbeit des Internationalen Sozialdienstes aufgezeigt und mit den Teilnehmenden diskutiert werden. Dabei stehen für die Einzelfallarbeit relevante sozialpädagogische, juristische und interkulturelle Aspekte im Vordergrund.

Veranstaltungsort : Halle, Landesverwaltungsamt
Termin: 03.09.2009, von 09:30 bis ca. 16:00 Uhr

Anmeldungen per mail an Marion.Grajetzky@lvwa.sachsen-anhalt.de oder per Fax mit beigefügtem Anmeldeformular.
Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an Frau Reisner (0345 / 514 1636) und Frau Grajetzky (0345 / 514 1624) wenden.


Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt
Landesjugendamt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle

30. Juni 2009

Internationale Jugendarbeit - Kinder- und Jugendplan des Bundes 2010

Informationsschreiben 2009

Magdeburg. Im Folgenden werden die Antragstermine sowie die Rahmenbedingungen für Sondermaßnahmen der internationalen Jugendarbeit 2010 nach der Richtlinie für den Kinder- und Jugendplan des Bundes (RL-KJP) dargestellt.

Es wird darum gebeten Anträge auf Gewährung von Bundesmitteln generell nur über das Landesverwaltungsamt/Landesjugendamt einzureichen. Nach einem positiven Auswahlverfahren werden auch die Zuwendungsbescheide erhalten.

Antragsberechtigt sind freie Träger, die nicht einem Bundesverband / einer Bundeszentralstelle angeschlossen sind. Anträge können ebenfalls durch öffentliche Träger der Jugendhilfe eingereicht werden.

Die Antragsfristen sind unbedingt einzuhalten. Nur fristgerecht und vollständig eingereichte Anträge können in der Planungsmitteilung an das Bundesjugendministerium resp. das Bundesverwaltungsamt berücksichtigt werden.

Alle für die Antragstellung relevanten Unterlagen, u.a. auch die Antragsvordrucke, können unter www.bmfsfi.de abgerufen werden.

Unter dem Link unten kann das Informationsschreiben eingesehen werden. Hier sind alle weiteren Einzelheiten zur Antragsstellung und zu den Antragsfristen beschrieben.


Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt
Landesjugendamt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle

02. Juni 2009

Informationen zur Auswirkung der Haushaltssperre 2009

PM vom 28.05.2009

Sachsen-Anhalt. Das Ministerium für Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt hat mit Wirkung vom 12. Mai 2009 eine Haushaltssperre verfügt. Dies hat zur Folge, dass das Landesjugendamt nur noch Ausgaben leisten darf, wenn eine Rechtsverpflichtung besteht. Rechtsverpflichtungen in diesem Sinne können Leistungsgesetze des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt, rechtswirksame Zuwendungsverträge oder bestandskräftige Zuwendungsbescheide sein.

Bedeutung hat die Haushaltssperre für Projekte, sofern noch kein Zuwendungsvertrag geschlossen worden ist. Die überwiegende Anzahl von Projekten im Bereich Jugendarbeit konnte das Landesjugendamt in den letzten Monaten durch Vertragsschluss sichern. In den folgenden Leistungsbereichen liegen jedoch noch Projektanträge vor, für die bisher kein Zuwendungsvertrag abgeschlossen werden konnte:

- Maßnahmen der Verbände - Verwaltungskostenzuschuss
- Sonstige Maßnahmen - Jahresprojekte
- Sonstige Maßnahmen - Workcamps und Einzelprojekte
- Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit
- Jugendbildungsmaßnahmen - Einzelprojekte

Das Landesjugendamt hat für einen Teil der Projekte bereits Anträge auf Entsperrung der Haushaltsmittel gestellt. Folgende Erwägungen überwiegen dabei: Durchführungszeitraum der Projekte, evtl. bundes- und/oder landesweite Relevanz, bereits erteilte Förderzusagen von dritter Seite, zu erwartende finanzielle Risiken für den Projektträger bei einer nicht gewährten Förderung.

Über die Entsperrung entscheidet letztlich das Ministerium der Finanzen.

Angesichts der beschriebenen Zuständigkeiten bittet das Landesjugendamt um Verständnis, dass momentan keine Aussagen über die Dauer und Erfolgsaussichten des Verfahrens treffen kann. Das Landesjugendamt wird sich auch weiterhin für eine Entsperrung der Mittel einsetzen, möchte aber alle Betroffenen bitten, die beschriebene Situation und die resultierenden Risiken bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. Zu beachten ist außerdem, dass Anträge auf Genehmigung der Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns nicht mehr kurzfristig positiv bescheiden werden können. Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass auch Projekte unter die Haushaltssperre fallen, für die bereits eine Genehmigung der Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns erteilt worden ist.

Bei weiteren Fragen stehen Herr Gramatke (0345.514 15 25), Frau Müller (0345.514 16 32) oder Herr Blümel zur Verfügung.


Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt
Landesjugendamt
Ernst-Kamieth-Str. 2
06112 Halle

04.Mai 2009

Neuer Durchgang der Zusatzausbildung Informationspädagogik

September 2009 - Oktober 2010

Deutschland. Ein Trägerverbund aus sechs in der Jugendinformation aktiven Trägern startet den zweiten Durchgang der Zusatzausbildung Informationspädagogik. Von September 2009 bis Oktober 2010 bietet die Qualifizierung ca. 18 Teilnehmenden die Chance, sich in sechs Modulen zur Fachkraft für Jugendinformation fortzubilden. Themen sind unter anderem Grundlagen der Jugendinformation in Deutschland und Europa, Kommunikation von und mit Jugendlichen und die Miteinbeziehung von Jugendlichen in Jugendinformationsprozesse.

Ein wichtiger Bestandteil der Maßnahme ist der Praxisbezug. Die Teilnehmenden erarbeiten während der Fortbildungsdauer ein Projekt, das zum Abschluss präsentiert wird. Projekte können beispielsweise der Aufbau eines Jugendinformationsdienstes, das Ansprechen bestimmter Zielgruppen oder neue Wege für Jugendinformation (neue Medien etc.) sein. Für die Dauer des Projektes steht den Teilnehmenden Coaching zur Verfügung.

Die Fortbildung steht allen MitarbeiterInnen von Jugendinformationseinrichtungen offen. Das schließt auch internetgestützte Angebote ein sowie themenspezifische Beratungsstellen (Suchtberatung, Sexualberatung, Schuldenberatung, Ernährungsberatung, Mobilitätsberatung mit dem Fokus auf jugendliche Zielgruppen etc.). Bewerbungen sind bis zum 1. Juli 2009 möglich.

Die Maßnahme wird nach erfolgreichem Abschluss durch den Trägerverbund zertifiziert. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es auf www.jugendinfonetz.de oder bei Heike Voggenthaler (IJAB), voggenthaler@ijab.de).


IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Projekt "Weiterentwicklung der Jugendinformation"
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn
Fon: 0228.950 60
Fax: 0228.950 61 99
E-Mail: info@ijab.de
Web: www.ijab.de

04.Mai 2009

Informationstag zur juleica - loggend in!

04.Mai 2009

Die juleica hat am 29. Januar 2009 ein neues Gesicht erhalten. Gleichzeitig wird das neue online-Antragsverfahren optimiert, welches in Sachsen-Anhalt am 1. Juli 2009 an den Start gehen wird. Der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V. beginnt bereits mit der Erfassung aller Träger des Landes. Wie, wann und wo dies geschieht und wie das neue Verfahren funktioniert, darüber soll in der ersten zentralen Informationsveranstaltung informiert und alle Fragen beantwortet werden. In den Workshops sollen Strategien entwickelt werden für eine stärkere Wahrnehmung der juleica in der Öffentlichkeit, die wiederum der Anerkennung ehrenamtlichen Engagements, der ehrenamtlichen Qualifizierung und somit der Stärkung der Jugendverbandsarbeit dient. Die bundesweite Einführung der neuen juleica bietet dafür die Gelegenheit.

Programm
10:00 >>> Eröffnung durch Rolf Hanselmann, Vorstandsvorsitzender, KJR LSA
10:05 >>> Begrüßung durch Claudia Großberndt, Referatsleiterin, Ministerium für Gesundheit und Soziales Sachsen-Anhalt
10:15 - 12:00 >>> Juleica online - Informationen zum online-Antragsverfahren, Hinweise zur Trägererfassung Marianne Trede-Beck, DBJR-Projektleiterin juleica, und Christian Weis, DBJR-Referent für Grundsatzfragen
12:00 - 13:30 >>> Mittagspause Die Mittagspause bietet Gelegenheit, sich mit den anderen Trägern auszutauschen und Fragen an die Referent/innen zu richten.
13:30 - 15:30 />>> Workshops
15:45 - 16:15 />>> Zusammenfassung und Auswertung der Workshops

17.06.-19.06.2009

Wenn Igel ihre Stacheln zeigen - Trennung und Trauer bei Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe und Heimerziehung

17.06.-19.06.2009

Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, aus ambulanten, teilstationären und stationären Einrichtungen der Jugendhilfe, aus Jugendämtern, Internaten

Kinder und Jugendliche, die durch unterschiedliche Formen der Jugendhilfe begleitet und betreut werden, haben in der Regel eine Vergangenheit, die von körperlichem und seelischem Schmerz, von Traurigkeit, mangelnder Liebe und Geborgenheit, von Enttäuschung und Angst gekennzeichnet ist. Diese und ähnliche Gefühle werden oft nicht mehr gespürt, verdrängt und logischerweise dann auch nicht gezeigt.
Die (Über-) Lebensstrategie verlangte etwas anderes: z. B. Rückzug, angepasste Schläue, kompensieren oder sich wehren.

Damit der "Igel" sich entrollen kann und auf Schutz und Aggression weniger zurückgreifen muss, braucht er Hilfe.
Inhaltliche Schwerpunkte:
- Traurigkeit und Verlust - ihre emotionalen Dimensionen und Verhaltensphänomene
- Mechanismen und Phasen von Trauerprozessen
- Möglichst hilfreiche Interventionen für "stachelige eingerollte und traurige Igel"

Teiln.-beitrag: 95,00 Euro
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

16.06.-17.06.2009

"Umgang mit Widerstand - Beziehungen mit Bewerbern um ein Adoptiv- oder Pflegekind positiv gestalten"

16.06.-17.06.2009

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekinderdienste und der Adoptionsvermittlungsstellen

- Widerstandsphänomene als Problem in der Arbeit mit Bewerbern um ein Adoptiv- oder Pflegekind
- Diagnostik des Widerstandes
- Was ist Widerstand? Psychologische Beschreibungsversuche
- die subjektiv "guten Gründe" der Bewerber zum Widerstand im Vermittlungsprozess
- Traumatisierung als Hintergrundproblematik
- Widerstand als sich spiegelnde Interaktion - Widerstandsphänomene bei Fachkräften
- Konstruktiver Umgang mit Widerstand
- Intensive Fallarbeit: Anwendung der vorgeschlagenen Strategien an Fallbeispielen der Teilnehmer/innen

Teiln.-beitrag: 50,00 Euro
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

11.05.-12.05.2009 + 28.09.-29.09.2009

Gemeinsam und Miteinander! Beteiligung von Eltern und Kindern/Jugendlichen in der Erziehungshilfe

11.05.-12.05.2009 + 28.09.-29.09.2009

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Erziehungshilfe, insbesondere aus den Tagesgruppen

Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass der Erfolg und die Nachhaltigkeit der Arbeit in den Hilfen zur Erziehung in hohem Maße davon abhängt, ob es gelingt, Kinder/Jugendliche und deren Eltern für eine gemeinsame Arbeit zu gewinnen und aktiv mit zu gestalten. In allen Formen der Erzieherischen Hilfen ist die Arbeit mit den Eltern ein unverzichtbarer Bestandteil der gesamten Arbeit, genauso wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Oft erscheint es schwierig, Kinder/Jugendliche und deren Eltern im Alltag zu beteiligen. Die zweiteilige Fortbildung setzt sich mit den Möglichkeiten der Aktivierung und Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern am eigenen Entwicklungsprozess auseinander.

Modul 1 bietet Möglichkeiten, sich intensiv mit Beteiligungsformen von Eltern am Entwicklungsprozess ihres Kindes auseinanderzusetzen. Modul 2 zeigt Möglichkeiten auf, Kinder und Jugendliche im Erziehungshilfealltag zu beteiligen.

In der Fortbildung wechseln theoretische Inputs mit praktischen Übungen ab. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Evangelischen Fachverband für Erzieherische Hilfen im Diakonischen Werk Rheinland, der sich seit längerem intensiv mit dem Thema beschäftigt und eine praxisnahe Handreichung dazu veröffentlicht hat.

Modul 1: 11.05.-12.05.2009
Modul 2: 28.09.-29.09.2009
Modul 3: Weiterführung im Jahr 2010

Teiln.-beitrag: 180,00 Euro
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

27.04.-29.04.2009

Sexualisierte Gewalt an jungen Frauen und Mädchen mit Behinderung - immer noch ein Tabu? Selbstermächtigung, WenDo, Vernetzung und andere wichtige Formen der Prävention und Intervention

27.04.-29.04.2009

Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Mädchen und junge Frauen mit Behinderung (ambulante, teilstationäre und stationäre Betreuungsformen), Lehrerinnen und Lehrer aus integrativen und Förderschulen

Problem: Frauen und Mädchen mit Behinderung erleben deutlich häufiger sexualisierte Gewalt als Jungen und Männer, auch in Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe. Studien bestätigen, dass es keinesfalls der große Unbekannte ist, sondern der Täter oder die Täterin Mitbewohnerin/Mitbewohner oder Mitarbeiterin/Mitarbeiter der Einrichtung ist. Mit diesem Kurs unterstützen wir das Bemühen der Bundesregierung, Mädchen und Frauen mit Behinderung stärker in den Blick zu nehmen, sie vor sexueller Gewalt besser zu schützen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Offenheit, Transparenz und Wissen über Gewalt befördernde Strukturen/Mechanismen sind wesentlich bei der Verhinderung von Gewalt. Prävention von Gewalt heißt auch, sich mit dem Thema Sexualität und Behinderung sowie mit sexualpädagogischen Konzepten auseinander zu setzen, das eigene Rollenverhalten und die Rollenzuschreibung in unserer Gesellschaft zu erkennen. Es werden Präventionsansätze vermittelt und Handlungsorientierungen erarbeitet.
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

22.06.-24.06.2009

Berichtswesen in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe

22.06.-24.06.2009

Zielgruppe: Jugendhilfeplanerinnen und Jugendhilfeplaner, Controllerinnen und Controller, (Fach-) Amtsleiterinnen und -leiter, Systemadministratorinnen und Systemadministratoren

Ziel ist es, ein neues Berichtswesen aufzubauen oder ein bestehendes Berichtswesen zu überarbeiten. In der Fortbildung wird eine grundlegende Systematik vorgeschlagen, die Raum für lokale Anpassungen lässt. Der Entwicklungsprozess innerhalb einer Kommune soll gestützt werden, indem auf Probleme, Fragen, Vertiefungsbereiche und Lösungsmöglichkeiten hingewiesen wird. Teiln.-beitrag: 100,00 Euro


Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

02.-03.06.2009

Computerspiele zwischen Gewaltverherrlichung und Suchtgefahr Motive von Jungen und Mädchen und der praktische Nutzen im pädagogischen Alltag

02.-03.06.2009

Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte der Jugendarbeit und außerschulischen Jugendbildung, der Jugendsozialarbeit, der Erziehungshilfe sowie pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Horten (Schulen), Kindertagesstätten und Kindergärten

In diesem Seminar werden zunächst pädagogische Kriterien zur Einschätzung von Spielen vorgestellt. Darauf aufbauend wird gemeinsam anhand von Beispielen betrachtet, wie eine altersgemäße Nutzung aussehen könnte. Darüber hinaus werden unterschiedliche Strategien vorgestellt, wie die Spielbegeisterung produktiv genutzt werden kann. Dabei werden die unterschiedlichen Altersstufen differenziert erläutert.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Gefahren insbesondere in "Ballerspielen" und Adventure: Gewalt, Sucht & polare Rollenbilder
- Was wird im Spiel gelernt? (Konzentration, kognitive Fähigkeiten, soziale Kompetenz)
- Ein Spiel für jedes Alter und seine Einschätzung
- Pädagogische Methoden der Bearbeitung mit dem Computerspiel (Präventionsarbeit)
- Pädagogische Methoden ohne Computerspiel (Alternative Reize und Motivationsförderung)

Teiln.-beitrag: 70,00 Euro


Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

14.05.2009

Pornografische Bilder, gefilmte Gewalt - Wie nutzen Kinder und Jugendliche das Internet und das Handy?

14.05.2009

Zielgruppe: Sozialpädagogische Fachkräfte, insbesondere der offenen Kinder- und Jugendarbeit, von Freizeiteinrichtungen, Horten, Tagesgruppen, im betreuten Wohnen, im Heimbereich und im Jugendschutz

Ziele/Inhalte: Das Internet und das Handy bieten mittlerweile mehr als nur Konsummöglichkeiten. Im so genannten Web 2.0 können Kinder und Jugendliche aktiv Inhalte einbringen und in Netzwerken wie facebook oder Schüler vz sehr persönliche Informationen anderen Menschen zur Verfügung stellen. In der Realität können diese Informationen nicht nur zu peinlichen Situationen führen, sondern die Interessen von Kindern und Jugendlichen verletzen oder gar zu Gefährdungen führen.
In diesem Seminar sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Arbeit an Fallbeispielen sensibilisiert werden, spezielle gesetzliche Regelungen des Jugendschutzes kennenlernen und Möglichkeiten für das eigene pädagogische Handeln entwickeln und diskutieren.
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

14.05.2009

Pornografische Bilder, gefilmte Gewalt - Wie nutzen Kinder und Jugendliche das Internet und das Handy?

14.05.2009

Zielgruppe:Sozialpädagogische Fachkräfte, insbesondere der offenen Kinder- und Jugendarbeit, von Freizeiteinrichtungen, Horten, Tagesgruppen, im betreuten Wohnen, im Heimbereich und im Jugendschutz

Ziele/Inhalte: Das Internet und das Handy bieten mittlerweile mehr als nur Konsummöglichkeiten. Im so genannten Web 2.0 können Kinder und Jugendliche aktiv Inhalte einbringen und in Netzwerken wie facebook oder Schüler vz sehr persönliche Informationen anderen Menschen zur Verfügung stellen. In der Realität können diese Informationen nicht nur zu peinlichen Situationen führen, sondern die Interessen von Kindern und Jugendlichen verletzen oder gar zu Gefährdungen führen.
In diesem Seminar sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Arbeit an Fallbeispielen sensibilisiert werden, spezielle gesetzliche Regelungen des Jugendschutzes kennenlernen und Möglichkeiten für das eigene pädagogische Handeln entwickeln und diskutieren.
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621

04.03.2009

Arbeits- und Tarifrecht

01.04.2009

Zielgruppe: Für Personalfragen zuständige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freier und öffentlicher Träger, Mitglieder von Vereinsvorständen

Ziele/Inhalte: Welche Konsequenzen verbergen sich hinter dem Begriff "Tarifbindung"? Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Arbeitsplatz- und einer Tätigkeitsbewertung? Was bedeutet die Einführung des TVöD / TV-L für Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Die korrekte und sichere Anwendung der einschlägigen Tarifverträge bilden den Schwerpunkt des Seminars. Die hohe Kompetenz und Praxiserfahrung des Referenten garantieren fundierte Antworten auf die vielfältigen Fragen aus dem Arbeitsalltag.

Inhaltliche Schwerpunkte: Tarifbindung / Einführung in den TVöD _ TV-L / Abschluss von Arbeitsverträgen nach dem TVöD / TV-L (Voraussetzungen, Form, Inhalt und Nebenabreden) / Eingruppierung, Arbeitsplatz- und Tätigkeitsbewertung (Erläuterung der fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für die Feststellung der tarifgerechten Eingruppierung anhand von Beispielen der einschlägigen Tarifverträge).
Die Erörterung der Inhalte erfolgt jeweils auch unter dem Aspekt des Besserstellungsverbotes für Zuwendungsempfänger.
Bei Fragen: Wolf Blümel, LVwA/LJA, Tel. 0345 / 514 1621